Der MFV Höllenberg zu Besuch
bei Rolls-Royce Deutschland
Volker Stephan
Auf Einladung von Rolls-Royce Deutschland hatten wir die Möglichkeit beim Mitarbeiterfest mit unseren Modellen zum Unterhaltungsteil beizutragen. Es bot sich uns damit die Chance, bei einem der führenden Hersteller für Strahltriebwerke unseren Verein vorzustellen. Bedingt durch die räumlichen Gegebenheiten war dies nur mit leichten Modellen im Flug möglich, aber auch so bekamen die Zuschauer einiges an Abwechslung geboten. Vor den Montagehallen der Triebwerke für die Businessjets von Gulfstream und Bombardier, sowie der Triebwerke für den A320 konnten wir ausgezeichnet fliegen. Befürchtungen von Abwinden waren unbegründet, da nicht nur die Sonne schien, sondern auch der Wind sich angenehm zurück hielt.
Am Boden wurde eine Bandbreite von Modellen gezeigt, die den zeitlichen Rahmen spannten von einer Bleriot XI über das Grunau Baby und den Cirrus zum Eurofighter oder baulich von der klassischen Holzbauweise über Kunststoffe bis hin zu Schaummodellen. Segelflugzeuge waren ebenso zu sehen wie Motorflugzeuge - elektrisch und mit Verbrennungsmotoren - sowie Spezialitäten wie ein fliegender Fußball, passend zum Länderspiel an diesem Abend.

Im Flug wurden dann vor allem Schaumwaffeln gezeigt, aber auch Hubschrauber mit Verbrennungsmotor und Quadrocopter kamen zum Einsatz.

Der Modellflug-Flugsimulator, betreut durch unsere Jugendmitglieder Björn und Tom  wurde vom Publikum eifrig genutzt.

Nach anfänglichen Hemmungen stieß dann auch das Angebot zum Fliegen mit einer Lehrer-Schüler-Anlage auf steigendes Interesse. Leider hat sich nach einiger Zeit der Regler verabschiedet, so dass nicht alle Interessenten die Chance bekamen, selbst zu fliegen. Wer weiterhin Interesse hat sich einmal selbst auszuprobieren, ist natürlich gerne auch so auf unserem Platz als Gastflieger willkommen.

Einer der Höhepunkte war die Vorführung eines Viper-Jets mit über 20kg Abflugmasse und einem echten Strahltriebwerk. Dieses stieß natürlich auf reges Interesse und führte zu mancher Fachsimpelei. Der Klang eines startenden Triebwerks und der Geruch nach Kerosin lockte die fachkundigen Zuschauer an und das schnelle Rollen auf der Wiese hat doch sehr beeindruckt. Um die Frage von vielen Zuschauern zu beantworten warum der Jet nicht geflogen ist: er braucht zum Landen eine ebene Piste, um das Fahrwerk nicht abzureißen und eine Landegeschwindigkeit von 80km/h bei einem Anflug zwischen Gebäuden ist auch nicht ganz ohne. Letztendlich geht es aber um die Sicherheit der Zuschauer, weshalb auch nur leichte Modelle im Flug gezeigt wurden.

Das Tüpfelchen auf dem i ist natürlich die Bemalung des Viper-Jet mit dem Union Jack, die ausgezeichnet zu einer Vorführung bei einem britischen Traditionsunternehmen passt.
Tatkräftig unterstützt wurden wir bei dieser Veranstaltung von Mitarbeitern von Rolls-Royce, die sichtlich Freude an ihrem Heimspiel hatten und für deren Mitwirkung wir uns bedanken möchten.

Vielen Dank an Rolls-Royce für die sehr freundliche Aufnahme, das fachkundige Interesse und die ausgezeichnete Verpflegung!
© Rolls-Royce Deutschland/Steffen Weigelt
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© Rolls-Royce Deutschland
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© Rolls-Royce Deutschland
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