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2. Modell - Flugtage auf der Hölle 2010 |
Die Wetterprognosen für’s Wochenende ließen Böses ahnen. Ausgerechnet für Samstag und Sonntag wurde Regen angekündigt.
Wir ließen uns jedoch nicht entmutigen und starteten am Mittwoch mit den Vorbereitungen für den Höhepunkt unseres Modellflieger-Jahres: die 2. Flugtage auf der Hölle.
Pilotenfrühstück, Festzelt, Getränke, Toilettenhäuschen, Stromversorgung, Sitzbänke, Rasen mähen, Beschallungsanlage und zwischendurch immer mal wieder der Blick auf die Wettervorhersage - viel zu tun für den ganzen Verein. Dank vieler fleißiger Helfer war der Platz bereits bestens präpariert, als am Donnerstagabend die ersten Gäste eintrafen.
Lutz Bürger
Samstag früh - nach reichhaltigem Frühstück für Gäste und Helfer - wurde das Briefing für die Piloten abgehalten. Ein festes Programm gab es nicht. Freies Fliegen und dabei auf Abwechslung für die Zuschauer achten war angesagt. So mischten sich dann getreu dem Motto „alles was fliegt…“ High-End- und Anfängermodelle, Drahtverhau und Jet, Hubschrauber und Flächenmodelle.
Highlights der Vorführungen waren unter anderen die Chendu J-10, ein Jetmodell mit Schubvektorsteuerung von Marco Becker aus Eisenhüttenstadt, die Wilga 2000 der Familie Georgi aus Gera, die ihr Modell gleich in zwei verschieden Größen mitgebracht hatten, die Pushi Gallore von Sven "Socke" Surkamp sowie die Synchron-Kunstflug-Darbietung von Ingo Brauer und Randolph Brömer mit ihren Yak 55M, die unseren Flugtag aufgrund einer Parallelveranstaltung nur am Samstag besuchten. Das aerodynamisch Unmögliches eben doch geht zeigte Maikel Temming mit seinem Hubschrauber, den er gekonnt durch die Luft wirbeln ließ.
Abgerundet wurde das Programm durch viele Darbietungen unserer Freunde vom MFC Condor Lohne, vom MFC-Süd und BVM Ragow, so z.B. Ludger Kröger mit seiner DC-3, Daniel Kröger, Stefan Kröger und der elfjährige Jens Tegenkamp mit ihren FunJets, Jörg, Uwe und Dominik Wedler, John Khuri mit sehenswerten Kunstflug-Einlagen um nur einige zu nennen.
Nicht unerwähnt bleiben sollen auch vielen Flüge unserer Piloten wie z.B. Molly mit seiner „dicken“ Transall, Reiner und Peter mit ihren Gnumpfen, Heli-Micha, Gunnar und Olaf für die Hubschrauberflieger, Timmothy und Tom mit Quadrocopter und Twinstar und viele andere.
Fazit der zwei „tollen“ Tage: Schön war’s! Gäste, Helfer und Piloten waren sich einig, dass die Mühe sich gelohnt hat und wir den „Modellflug für jedermann“ in seiner ganzen Breite präsentiert haben. Gerade diese Mischung verschiedenster Modellflugzeuge ist es, die die Flugtage auf der Hölle charakterisieren - und vielleicht haben wir ja wieder ein paar Interessenten für den Einstieg in unser schönes Hobby gewinnen können.
Petrus hatte uns an beiden Tagen mit Regen verschont und sogar am Sonntagnachmittag den Wind einschlafen lassen, so dass auch viele der leichteren und windanfälligen Modelle noch gestartet werden konnten.
Besonderer Dank gilt den vielen fleißigen Helfern, insbesondere unseren Frauen, für die unermüdliche Erledigung der vielen Arbeiten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.